Amazon unterbreitet Übernahmeangebot für TikTok amid US-Regierungsdruck
Die potenzielle Übernahme erfolgt, während die US-Behörden eine Frist für den Verkauf der US-Betriebe von TikTok setzen.
Amazon hat Berichten zufolge ein Übernahmeangebot für die beliebte Kurzvideo-Plattform TikTok unterbreitet, so informierte Quellen.
Der Vorschlag des E-Commerce-Giganten wurde an Vizepräsident J.D. Vance und Handelsminister Howard Lutnick gerichtet.
Insider haben jedoch angedeutet, dass einige Beteiligte die Offerte nicht ernst nehmen.
Bisher haben die beteiligten Parteien oder Unternehmen keinen offiziellen Kommentar zu dem Angebot abgegeben.
Neben Amazon sollen auch weitere potenzielle Käufer wie der Finanzinvestor Blackstone und das Technologieunternehmen Oracle an Verhandlungen beteiligt sein.
Die Gespräche erfolgen vor dem Hintergrund einer wachsenden Überprüfung durch US-Gesetzgeber, die Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheitsrisiken in Verbindung mit der Muttergesellschaft von TikTok, dem chinesischen Unternehmen ByteDance, äußern.
Der US-Kongress hat Gesetze verabschiedet, die ByteDance dazu verpflichten, die US-Betriebe von TikTok bis zum 19. Januar 2025 zu veräußern.
Sollte der Verkauf bis zu diesem Datum nicht zustande kommen, planen die Behörden, ein landesweites Verbot der Plattform durchzusetzen.
Der ehemalige Präsident Donald Trump hatte ursprünglich die Frist auf den 5. April verlängert, was Besorgnis über die potenziellen Auswirkungen des fortgesetzten Zugangs der amerikanischen Nutzer zur App aufwarf.
Ob die chinesische Regierung den Verkauf von TikTok genehmigen wird, bleibt ungewiss, ein Faktor, der die Verhandlungen und das Gesamtergebnis der Situation erheblich beeinflussen könnte.