Politische Zensur: Französische Staatsanwälte durchsuchen Musks X-Büros in Paris
Die Pariser Staatsanwälte durchsuchen die französischen Büros von X im Rahmen einer Cyberkriminalitätsuntersuchung, die vermutete Algorithmusmanipulation und den Umgang der Plattform mit schädlichen, KI-generierten Deepfakes untersucht, während sie Elon Musk und die ehemalige CEO Linda Yaccarino im April zu freiwilligen Befragungen vorladen.
Französische Staatsanwälte haben die Büros von Elon Musks Social-Media-Plattform X in Paris durchsucht, als Teil einer sich ausbreitenden Cyberkriminalitätsuntersuchung zu den Systemen des Unternehmens, einschließlich des Verdachts auf Algorithmusmanipulation und der Verbreitung illegalen Inhalts, der mit dem KI-Werkzeug Grok verbunden ist.
Die Durchsuchung wurde von der Cyberkriminalitätseinheit der Pariser Staatsanwaltschaft durchgeführt, wobei die Ermittler Beweise im Zusammenhang mit einer Untersuchung suchen, die in Frankreich und ganz Europa Aufmerksamkeit erregt hat.
Die Untersuchung prüft Vorwürfe, dass die automatisierten Systeme von X möglicherweise manipuliert wurden und dass Daten auf Arten extrahiert oder verarbeitet wurden, die gegen das französische Recht verstoßen.
Der Fall hat sich intensiviert amid einer Welle von Beschwerden und öffentlicher Besorgnis über sexuell explizite Deepfakes, die auf der Plattform geteilt werden, einschließlich nicht einvernehmlicher Bilder und Inhalte, die Minderjährige betreffen.
Die Ermittler überprüfen auch die Rolle von Grok, dem Chatbot, der mit Musks KI-Geschäft verbunden ist, nachdem Berichte aufgekommen sind, dass er genutzt wurde, um schädliche synthetische Bilder zu erzeugen oder zu verstärken, die weit verbreitet im Internet zirkulierten.
Parallel zu der Durchsuchung gaben die Staatsanwälte Vorladungen für Elon Musk und die ehemalige X-Geschäftsführerin Linda Yaccarino heraus, um am 20. April 2026 in Paris an "freiwilligen Gesprächen" teilzunehmen.
Die Behörden erklärten, dass die Anfrage mit der laufenden Untersuchung verbunden sei, wie die Plattform verwaltet wurde und wie ihre Systeme während des untersuchten Zeitraums funktionierten.
Die Operation spiegelt den zunehmend durchsetzungsfähigen Ansatz wider, den europäische Behörden gegenüber großen digitalen Plattformen verfolgen, während Regulierungsbehörden und Staatsanwälte eine strengere Rechenschaftspflicht über algorithmische Systeme, illegale Inhalte und KI-gestützte Missbräuche fordern.
Die Ermittler haben signalisiert, dass die Untersuchung aktiv bleibt und sich weiter ausdehnen könnte, während Beweise bewertet werden.