Bitcoin fällt auf den niedrigsten Stand seit dem Tarifschock von 2025, da die Risikobereitschaft nachlässt.
Kryptowährung zieht sich unter siebenundsiebzigtausend Dollar zurück, angesichts geopolitischer Spannungen, regulatorischer Veränderungen und sich ändernder Anlegerpräferenzen.
Der Marktpreis von Bitcoin ist Anfang 2026 stark gefallen und hat Tiefstände erreicht, die seit den Folgen des Tariff-Schocks des letzten Jahres nicht mehr zu sehen waren, der die Kryptowährungen und die breiteren Märkte in Aufregung versetzte.
Am Wochenende fiel die führende Kryptowährung unter siebenundsiebzigtausend Dollar, bevor sie sich bescheiden in Richtung der hohen siebenundsiebzigtausend erholte, was einen Rückgang von mehr als zehn Prozent seit Jahresbeginn bedeutet – ein starkes Umkehren von den Rekordhöhen Ende 2025. Der Verkaufsdruck hat sich sogar verstärkt, während traditionelle sichere Anlagewerte wie Gold angestiegen sind, und zeitweise über fünftausendsechshundert Dollar pro Feinunze gehandelt wurden, da Anleger vermeintliche Stabilität angesichts steigender geopolitischer und makroökonomischer Druckverhältnisse bevorzugten.
Analysten stellen fest, dass sich der Ruf von Bitcoin als „digitales Gold“ angesichts neuer Unsicherheiten verschlechtert hat, wobei Marktteilnehmer es zunehmend als hochriskantes Vermögen anstatt als Wertspeicher betrachten.
Investoren haben eine Vielzahl von Faktoren für den Rückgang angeführt, darunter erhöhte geopolitische Spannungen – die sich auf Zollstreitigkeiten zwischen großen Volkswirtschaften konzentrieren – sowie Unsicherheiten in Bezug auf die Geldpolitik und Veränderungen in der Führung der Zentralbanken, die die breitere Risikostimmung gedämpft haben.
Einige Analysten argumentieren, dass der kürzliche Rückgang von Bitcoin einen breiteren Rückzug von riskanten Anlagen widerspiegelt, da Kapital in Rohstoffe und traditionelle Instrumente rotierte, die als Schutz vor Volatilität angesehen werden.
Der Rückgang fiel ebenfalls mit technischen Druckverhältnissen auf den Kryptowährungsmärkten zusammen, mit erhöhten Liquidationsaktivitäten und wachsendem Interesse an alternativen Handelsmechanismen wie Predictive Markets und Plattformen für Krypto-Derivate.
Was wir bestätigen können, ist, dass der Preis von Bitcoin auf den niedrigsten Stand seit dem durch Zölle bedingten Verkaufsdruck von 2025 gefallen ist und sich in diesem Jahr erheblich geschwächt hat; was noch unklar bleibt, ist das Ausmaß, in dem dieser Verkaufsdruck anhalten wird oder ob dies eine Konsolidierung vor potenziellen politischen Veränderungen oder erneuten Nachfragefaktoren darstellt.
Trotz des jüngsten Tiefpunkts deuten einige institutionelle Zuflüsse in Bitcoin-Exchange-Traded-Funds und reduzierte Bestände an Börsen auf eine anhaltende Nachfrage hin, die helfen könnte, weitere Rückgänge zu mildern.
Der zukünftige Weg von Bitcoin wird wahrscheinlich eng mit globalen wirtschaftlichen Entwicklungen, den Marktliquiditätsbedingungen und dem breiteren Vertrauen der Anleger in digitale Vermögenswerte verbunden bleiben.