Fünf Festnahmen im Zusammenhang mit mutmaßlichem Anschlagsplan auf die israelische Botschaft in Berlin
Polizei führt Durchsuchungen in Potsdam durch nach Entdeckung von potenziell explosivem Material, das mit einem Verdächtigen aus Tschetschenien in Verbindung steht.
Am 21. Februar 2025 hat die Polizei in Potsdam, Deutschland, fünf Personen im Rahmen einer Ermittlung zu einem mutmaßlichen Anschlagsplan eines 18-jährigen tschetschenischen Staatsangehörigen festgenommen, der auf die israelische Botschaft in Berlin abzielte.
Diese Festnahmen erfolgten nach Durchsuchungen in Wohngebäuden und Fahrzeugen als Teil einer umfassenderen Untersuchung des mutmaßlichen Plans.
Der identifizierte Verdächtige, Akhmad E., wurde am Flughafen Berlin-Brandenburg kurz bevor er angeblich das Land verlassen wollte, festgenommen.
Er befindet sich in Untersuchungshaft und steht im Verdacht, versucht zu haben, sich der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Somalia anzuschließen.
Die Strafverfolgungsbehörden führten am Morgen des Vorfalls einen Durchsuchungsbefehl in einer Wohnimmobilie in Potsdam aus, da der Verdacht bestand, dass sich explosive Materialien dort befinden könnten.
Während der Operation wurde ein verdächtiger Gegenstand entdeckt, der von den Behörden als 'potenziell explosiv' beschrieben wurde, und anschließend zur weiteren Untersuchung aus dem Gebiet entfernt.
Als Reaktion auf die Bedrohung evakuierte die Polizei das Wohngebäude und angrenzende Strukturen und forderte die Bewohner auf, ihre Wohnungen für etwa eine halbe Stunde zu verlassen, ohne zunächst den Grund für die Evakuierung zu offenbaren.
Bis zum späten Vormittag durften die Bewohner zurückkehren, und die Polizei zog allmählich ihre Präsenz aus der Gegend zurück.
Anwohner bemerkten, dass das betroffene Wohnkomplex vor diesen Ereignissen eine ruhige Atmosphäre hatte und viele junge Menschen beherbergt.
Die Gemeinde befindet sich in einem neueren Wohngebiet im Süden von Potsdam, das eine bedeutende Anzahl von russischsprachigen Einwohnern umfasst.
Die Ermittlungen dauern an, wobei die Behörden bislang keine weiteren Details zu den Verbindungen der festgenommenen Personen zu dem Verdächtigen oder zur genauen Natur der bei den Durchsuchungen gefundenen Gegenstände offenbart haben.