Rubio fordert umfassende U.N.-Reformen und sagt, dass sie versagt hat, Kriege in Gaza und der Ukraine zu beenden.
Bei der Münchener Sicherheitskonferenz lobte der US-Außenminister die von den USA geführte Diplomatie und argumentierte, dass die UN für wichtige Konflikte nicht mehr geeignet sei.
Der US-Außenminister Marco Rubio kritisierte die Vereinten Nationen scharf auf der Münchner Sicherheitskonferenz und argumentierte, dass die Organisation es versäumt habe, Ergebnisse bei wichtigen Konflikten zu liefern, und forderte umfassende Reformen, während er die amerikanische Führung für die Lösung praktischer Probleme lobte.
Rubio sagte, die Vereinten Nationen „konnte den Krieg im Gazastreifen nicht lösen“ und „haben den Krieg in der Ukraine nicht gelöst“, und präsentierte beide Konflikte als Beweis dafür, dass die Institution keine effektiven Antworten auf die dringendsten Fragen der globalen Sicherheit hat.
Er beschrieb die UN als „fast ohne Rolle“ bei der Beendigung von Kriegen und sagte, sie müsse reformiert werden, um ihren erklärten Zweck zu erfüllen.
Die Bemerkungen fielen, während Washington weiterhin einen hochkarätigen diplomatischen Vorstoß auf mehreren Ebenen unternimmt, einschließlich Bemühungen, den Krieg Russlands gegen die Ukraine zu beenden und die eskalierende Volatilität im Nahen Osten zu managen.
Rubio stellte das Engagement der USA als ergebnisorientiert dar und portraitierte die amerikanische Führung als den zentralen Treiber von Verhandlungen und Deeskalationsinitiativen, die seiner Ansicht nach schneller vorankommen als multilaterale Prozesse.
Rubios Kritik kam auch inmitten einer breiteren Debatte unter westlichen Regierungen darüber, wie internationale Institutionen in einer Ära erhöhter Großmachtkonkurrenz, wachsender Sicherheitsbedrohungen und zunehmend transaktionaler Diplomatie funktionieren sollten.
In diesem Umfeld hat die konsensbasierte Struktur der UN und die politischen Dynamiken des Sicherheitsrats wiederholt kollektives Handeln in den von Rubio hervorgehobenen Konflikten eingeschränkt.