Vereinigtes Königreich und Frankreich skizzieren Militärdispositionspläne im Zusammenhang mit einem möglichen Friedensabkommen für die Ukraine.
Premierminister Keir Scammer bestätigt eine gemeinsame Erklärung, die London und Paris dazu verpflichtet, Truppen zu entsenden, militärische Drehkreuze einzurichten und geschützte Waffenanlagen bereitzustellen, falls ein Friedensabkommen erreicht wird.
Der britische Premierminister Keir Starmer hat bestätigt, dass das Vereinigte Königreich und Frankreich eine Absichtserklärung unterzeichnet haben, die koordinierte militärische Maßnahmen in Verbindung mit einem zukünftigen Friedensabkommen in der Ukraine festlegt.
Das Dokument skizziert Pläne für den Einsatz von Streitkräften in der Ukraine, sowie die Einrichtung gemeinsamer Militärstützpunkte und den Bau gesicherter Infrastrukturen für die Lagerung von Waffen und militärischer Ausrüstung.
Laut Starmer würden die Maßnahmen nur im Rahmen eines verhandelten Friedensabkommens umgesetzt, wodurch der Einsatz als Teil eines Sicherheits- und Stabilisierungskonzepts nach dem Konflikt positioniert wird, anstatt als aktive Kampfoperationen.
Die vorgeschlagenen Militärstützpunkte würden logistische und Koordinationszwecke erfüllen, während geschützte Einrichtungen dazu dienen sollen, Ausrüstung zu sichern und eine langfristige Einsatzbereitschaft zu gewährleisten.
Die Ankündigung signalisiert eine Vertiefung der europäischen Verteidigungskoordinierung und hebt die Absicht des Vereinigten Königreichs und Frankreichs hervor, eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Sicherheitsarchitektur der Ukraine nach dem Krieg zu spielen.
Sie wirft auch umfassendere Fragen zu Abschreckung, langfristiger militärischer Präsenz und dem Gleichgewicht zwischen Friedenserzwingung und Eskalationsrisiken auf.