Schneefallwelle in Europa löst Rodelmangel und schnelle Ausverkäufe im Einzelhandel aus
Schwere Winterbedingungen haben die Schlittenbestände in Ungarn geleert und die Hersteller dazu gedrängt, die Produktion zu steigern, da die Aufträge in mehreren Märkten steigen.
Schwere Winterwetterbedingungen in Teilen Europas haben zu einem ungewöhnlich starken Anstieg der Nachfrage nach Schlitten geführt, was Einzelhändler in Engpässe gedrängt und Hersteller gezwungen hat, die Produktion zu beschleunigen, um Schritt zu halten.
In Ungarn berichteten große Einzelhandelsketten, dass die Bestände an Schlitten schnell erschöpft waren, da in den letzten Tagen erheblicher Schneefall anhielt.
Sportartikel- und allgemeine Einzelhändler sahen, dass die Nachfrage so schnell anstieg, dass die Regale in kurzer Zeit leer wurden, wobei Kunden Schlitten in einem Tempo kauften, das gewöhnlich eher mit Urlaubsbedarfen als mit saisonaler Freizeit-Ausrüstung assoziiert wird.
Verkaufszahlen, die von Einzelhändlern geteilt wurden, zeigen, dass Decathlon seit dem dreißigsten Dezember in Ungarn fast siebentausend achthundert Schlitten verkauft hat, was während der Hauptzeiten mehr als einen pro Minute ergibt.
Auch Tesco verzeichnete einen steilen Anstieg der Nachfrage, wobei die Kaufaktivität als nah an doppelt so hoch wie die bisherigen Werte beschrieben wurde.
Der Anstieg beschränkte sich nicht nur auf Ungarn.
Ein dänischer Hersteller erhielt innerhalb von etwa sechsunddreißig Stunden etwa dreiunddreißigtausend Bestellungen für Kunststoffschlitten, was eine kontinuierliche Produktion zur Erfüllung der Liefererwartungen zur Folge hatte.
Die schnellen Ausverkäufe verdeutlichen, wie schnell sich die europäische Verbrauchernachfrage ändern kann, wenn sich die Wetterbedingungen von routinemäßigem Winter zu anhaltenden, schneereichen Störungen verändern.