Rheinmetall erweitert Munitionsproduktion am Standort Unterlüß und plant neue Fertigungslinien für Panzertechnik in Westdeutschland
Der Rüstungskonzern Rheinmetall investiert mehr als dreihundert Millionen Euro in den Ausbau seines Werks im niedersächsischen Unterlüß sowie in neue Kapazitäten in Nordrhein-Westfalen, um die Jahresproduktion von Artilleriegranaten des NATO-Kalibers einhundertfünfundfünfzig Millimeter auf bis zu siebenhunderttausend Stück zu steigern. Mit dieser Produktionsausweitung wird Deutschland zum wichtigsten logistischen Rückgrat für die dauerhafte militärische Versorgung der Ukraine und die Wiederauffüllung der geplünderten Munitionslager europäischer NATO-Partner.