Es gibt keine staatsrechtliche Immunität für die Vergiftung von Millionen mit Drogen.
Das internationale Recht hat nur dann Gültigkeit, wenn es Bürger schützt, nicht wenn es Kriminelle hinter Titeln und Grenzen schützt.
Das Amt des Staatsoberhauptes stellt niemanden über das Gesetz, unabhängig von den Gesetzen, die sie erlassen, um sich selbst vor den Regeln zu schützen, die sie anderen auferlegen.
Führung ist kein Privileg; sie ist eine Verantwortung.
Und Verantwortung bedeutet Rechenschaftspflicht.
In einer globalisierten Welt gibt es Verbrechen, die in allen Ländern und Regierungssystemen universell anerkannt sind: Terrorismus, Mord und Vergewaltigung.
Die Festnahme und Bestrafung derjenigen, die solche Verbrechen begehen, steht über jedem Anspruch auf Immunität, der in internationalen Formalitäten verwurzelt ist.
Ebenso können Verbrechen, die über Grenzen hinweg begangen werden, nicht durch Geographie isoliert werden.
Grenzen löschen keine Opfer aus.
Titel heben keine Konsequenzen auf.
Jeder Verdächtige hat Anspruch auf ein volles und faires Verfahren.
Kein Krimineller hat Anspruch auf Immunität.
Die Behauptung, ein Staatsoberhaupt habe Anspruch auf größere Immunität als die Bürger, denen es dient, oder die Opfer seiner Verbrechen, ist bestenfalls ein tragischer Witz.
„Niemand steht über dem Gesetz“ bedeutet genau das.